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Reiseland

Guinea… wie? Das kleine Küstenland zwischen Senegal und Guinea-Conakry hat grade mal 2 Millionen Einwohnern. Es gehörte zu den wenigen Kolonien Portugals und wurde nach Aufständen erst 1973 „unabhängig“ (Angola und Moçambique nach langen Kämpfen 1975, auch São Tomé). Kleiner als die Schweiz, aber ohne Berge – dafür mit 30 bewohnten und vielen unbewohnten Inseln, dem Bissagos-Archipel. Hier ist die Natur noch intakt, die Menschen entnehmen ihr als Fischer und Bauern nur das, was sie brauchen und schützen die Tiere (Delphine, grüne Meeres-Schildkröten die zur Eiablage kommen, Hippos, Krokodile, Graupapageien und Affen). Bemerkenswert ist das Matriarchat – Frauen tragen hier keine Hosen, aber haben sie an, sind auch Mittler zu den Ahnen (Animismus). Das Hotel auf der Hauptinsel Orango ist mit seinen Rund-Bungalows sehr schön und gehört einer Umweltstiftung. Naturgemäß reisen wir meist mit dem Boot.

Fundacion CBD-habitat
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Klima, Gesundheit, Sicherheit

Tropisches Klima, dadurch natürlich überwiegend feuchtwarm. Zwischen Mai und Ende Oktober sollte man einen Besuch wegen der Regenzeit mit oft heftigen Gewittern meiden, danach ist es angenehm und es geht auf den Inseln auch meist ein leichter Wind.

Gesundheit: eine Malaria-Prophylaxe dringend angeraten, auch Impfung gegen Tetanus und Hepatitis A. Die medizinische Infrastruktur ist selbst in der Hauptstadt minimal, auf den Inseln nicht vorhanden. Nehmen sie auch auf dieser Tour eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit. Eine Kranken-Reiseversicherung mit Luftrettung im Ernstfall macht ebenfalls Sinn.

Sicherheit: übliche Diebes-Kriminalität in der Hauptstadt Bissao, auf den Inseln ist es sicherer als in der Schweiz und auch die islamistische Bedrohung wie in den Sahel-Ländern ist hier fern.

Sicherheitshinweise und Einreise

Guinea-Bissao Touren