Uganda - Reisen – faszinierendes Afrika zwischen Regenwald, Savanne und Nil
Uganda zählt zu den abwechslungsreichsten Reisezielen Ostafrikas. Das Land verbindet tropische Regenwälder, weite Savannen, große Seen und eindrucksvolle Gebirgslandschaften. Besonders bekannt ist Uganda für seine Berggorillas und Schimpansen. Auch die Nationalparks bieten außergewöhnliche Natur- und Tiererlebnisse.
Der Äquator verläuft durch Uganda, nicht weit von Entebbe und dem Viktoriasee entfernt. Von Entebbe und Kampala aus führen Reisen durch den tropisch grünen Süden bis in die trockeneren Savannenregionen des Nordens.
Ein Höhepunkt vieler Uganda-Reisen ist der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark im Südwesten des Landes. Der UNESCO-Welterbe-Nationalpark schützt einen ursprünglichen Bergregenwald und ist Lebensraum der seltenen Berggorillas. Eine geführte Gorilla-Wanderung gehört zu den intensivsten Naturerlebnissen Afrikas. Auch der nahe Mgahinga-Nationalpark am Rand des Virunga-Gebirges bietet Möglichkeiten zur Gorilla-Beobachtung und eindrucksvolle Vulkanlandschaften.
Im abgelegenen Nordosten liegt der Kidepo-Valley-Nationalpark. Weite Savannen, markante Bergketten und eine vielfältige Tierwelt prägen diese wenig besuchte Region. Auf dem Weg dorthin führen Reisen unter anderem zu den Sipi-Wasserfällen am Mount Elgon. Begegnungen mit den Karamojong, halbnomadischen Viehhirten der Region, vermitteln Einblicke in eine traditionelle Lebensweise. OASE REISEN führt mit der Tour „Uganda abseits der Touristenströme“ bewusst in diesen weniger besuchten Teil des Landes.
Weitere Höhepunkte sind der Queen-Elizabeth-Nationalpark mit seinen Savannen, Kraterseen und Feuchtgebieten, der für seine Schimpansen bekannte Kibale-Nationalpark sowie der Murchison-Falls-Nationalpark am Nil. Im Westen laden das Ruwenzori-Gebirge und im Osten der Mount Elgon zu anspruchsvollen Wanderungen und Trekkingtouren ein.
Uganda – Reisen verbinden Berggorillas und Regenwald mit klassischen Safari-Erlebnissen, beeindruckenden Landschaften und Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen. Gerade die Kombination aus bekannten Nationalparks und weniger besuchten Regionen macht Uganda zu einem abwechslungsreichen Reiseziel für Afrika-Entdecker.
OASE REISEN bietet verschiedene Möglichkeiten, Uganda kennenzulernen – von einer kurzen Gorilla-Reise bis zu einer ausführlichen Rundreise in den abgelegenen Norden des Landes.


Klima in Uganda
Uganda liegt am Äquator, besitzt aufgrund seiner Höhenlagen jedoch ein deutlich gemäßigteres Klima, als die Lage vermuten lässt. Die Temperaturen unterscheiden sich je nach Region und Höhenlage erheblich.
Im größten Teil des Landes gibt es zwei Regenzeiten. Diese liegen typischerweise zwischen März und Mai sowie zwischen September und November. In diesen Monaten können starke Niederschläge zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen und den Verkehr auf einzelnen Straßen beeinträchtigen.
Die trockeneren Monate bieten häufig gute Bedingungen für Safaris und Tierbeobachtungen. Im Süden und Westen sind insbesondere die Monate Juni bis August sowie Dezember bis Februar interessant. Im Norden können die klimatischen Bedingungen davon abweichen.
Die Bergregionen Ugandas besitzen ein deutlich kühleres Klima. In den höheren Lagen des Ruwenzori-Gebirges herrschen alpine Bedingungen, während es an den großen Seen und in den tiefer gelegenen Regionen tropisch-warm bleibt.
Für Wanderungen und Gorilla-Trekking sollte die konkrete Reisezeit immer auch auf die jeweilige Route abgestimmt werden. Nach starken Regenfällen können Wege im Regenwald rutschig und schwieriger begehbar sein.
Gesundheit in Uganda
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Der persönliche Standardimpfschutz sollte vollständig und aktuell sein. Als Reiseimpfungen werden insbesondere Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Je nach persönlicher Situation und Reiseroute können zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Meningokokken sowie gegen Chikungunya und Dengue sinnvoll sein.
In Uganda besteht ganzjährig im gesamten Land einschließlich der Städte ein hohes Malariarisiko. Über 99 Prozent der vorkommenden Malariaerreger entfallen auf die gefährliche Malaria tropica. Ein konsequenter Mückenschutz ist deshalb besonders wichtig. Je nach Reiseroute und persönlicher Situation kann zusätzlich eine medikamentöse Malariaprophylaxe sinnvoll sein. Dies sollte individuell mit einer reisemedizinisch erfahrenen Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.
Neben Malaria treten weitere durch Mücken übertragene Erkrankungen wie Dengue-, Chikungunya-, West-Nil- und Rift-Valley-Fieber auf. Auch Tsetsefliegen und Zecken können Krankheiten übertragen. Lange, möglichst helle Kleidung und ein wirksames Mückenschutzmittel gehören deshalb zur sinnvollen Reiseausrüstung.
Auch auf Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene sollte besonders geachtet werden. Durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel können unter anderem Durchfallerkrankungen, Hepatitis A und Typhus übertragen werden.
Vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern wird abgeraten, da dort unter anderem das Risiko einer Schistosomiasis besteht. Auch der direkte Kontakt mit Wild- und Haustieren sollte vermieden werden. Eine Tollwutimpfung kann je nach Reiseart und persönlichem Risiko sinnvoll sein.
Die medizinische Versorgung außerhalb größerer Zentren ist eingeschränkt und nicht mit deutschen Standards vergleichbar. Eine gut ausgestattete Reiseapotheke und eine Auslandskrankenversicherung mit medizinischem Evakuierungsschutz sind daher besonders empfehlenswert.
Vor Reiseantritt sollte eine individuelle reisemedizinische Beratung erfolgen. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Empfehlungen des Auswärtigen Amts und medizinischer Fachstellen.
Sicherheit in Uganda
Uganda kann grundsätzlich bereist werden, dennoch bestehen im Land unterschiedliche Sicherheitsrisiken. Eine pauschale Einstufung als „sicher“ ist deshalb nicht angemessen.
Von nicht notwendigen Reisen in den Semliki-Nationalpark wird derzeit dringend abgeraten. Auch vom unmittelbaren Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo wird derzeit abgeraten. Für den Queen-Elizabeth-Nationalpark, den Bwindi- und Mgahinga-Nationalpark, den Ruwenzori-Nationalpark sowie für die Region Karamoja gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen. Reisende sollten sich dort vorab über die aktuelle Sicherheitslage informieren und auf die Begleitung ortskundiger Personen beziehungsweise professioneller Reiseveranstalter achten.
In ganz Uganda besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Anschläge. Davon können auch ausländische Reisende betroffen sein. Besondere Aufmerksamkeit ist deshalb an stark frequentierten Orten, bei größeren Veranstaltungen und in touristischen Einrichtungen erforderlich.
Auch die Kriminalität ist erhöht. Es kann zu bewaffneten Überfällen, Autodiebstählen und sogenannten Carjacking-Fällen sowie zu Entführungen kommen. In Kampala treten außerdem regelmäßig Raubüberfälle durch Motorradtaxi-Fahrer auf. Taschendiebstähle, Handtaschenraub und Einbrüche kommen ebenfalls vor.
Nach Einbruch der Dunkelheit sollten Spaziergänge insbesondere in Kampala vermieden werden. Überlandfahrten bei Nacht sind ebenfalls nicht empfehlenswert. Für längere Fahrten sollte ein zuverlässiges Reiseunternehmen genutzt werden. Von der Nutzung von Motorradtaxis und öffentlichen Minibussen wird abgeraten.
Besondere Vorsicht ist in den Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo, zum Südsudan und im Nordosten Ugandas geboten. In der Region Karamoja sowie in der Umgebung des Kidepo-Nationalparks besteht ein erhöhtes Risiko durch bewaffnete Banden.
Unsere Uganda-Reisen werden mit ortskundiger Begleitung durchgeführt und entsprechend der aktuellen Sicherheitslage geplant. Bei veränderten politischen, sicherheitsrelevanten oder wetterbedingten Bedingungen kann der Reiseverlauf angepasst werden.
Vor Reiseantritt sollten immer die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts berücksichtigt werden.