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Reiseland

Niger ist nur im Süden entlang der Grenze zu Nigeria dichter besiedelt, ansonsten ragt das Land tief in die zentrale Sahara hinein – rund viermal so groß wie Deutschland, aber mit nur ca. 25 Millionen Menschen. Doch die Geburtenrate ist die höchste weltweit. Die Hauptstadt Niamey liegt dezentral ganz im Westen, am Niger-Fluss. In den weiten Savannen des Sahel nomadisieren noch immer Peulh und feiern im September die Gerewol-Brautfeste – s. unsere Special Tour. Im Aïr leben Tuareg und ziehen noch immer mit Karawanen in die entlegenen Salzoasen des Ostens. Die Hälfte der Bevölkerung bilden Ackerbauern der Hausa, weitere ethnische negroide Gruppen sind vor allem Djerma und Sonrhai. Die meist nomadischen Fulbe (Peulh) stellen rund 10% der Bevölkerung, etwa 9% sind Tuareg – die Hälfte von ihnen (rund 200.000 Menschen) leben im Air-Bergland, nördlich der alten Karawanenstadt Agadez.

Klima, Gesundheit, Sicherheit

Trockenzeit (November bis März). Im Reisezeitraum (November/Dezember) tagsüber bei 25 Grad, nachts bis ca. 5 Grad in der Sahara und ca. 20 Grad im Sahel. Die Temperaturen dort erreichen am Höhepunkt der Trockenzeit im April fast 50 Grad im Schatten.

Gesundheit: Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben, gegen Hepatitis A und Tetanus empfohlen.

Vor Niger wird gewarnt, s. Reise- und Sicherheitshinweise des AA. OASE REISEN übernimmt deshalb keine Haftung. Die Reise wird dennoch durchgeführt, weil  sie in Begleitung von Soldaten stattfindet und bei Risiko die Regierung sie nicht genehmigen würde. Außerdem sind Agadez, das Aïr und die Ténéré auch durch Drohnen und von Militärs überwacht; es gab dort noch nie eine Entführung oder Anschlag.
Sicherheitshinweise und Einreise