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Reiseland

Kenia ist das „klassische“ Safari- und Reiseland in (Ost-) Afrika – oft auch in Kombination mit Tansania: vor allem mit dem Schutzgebiet der Masai Mara. Hier versammeln sich große Tierherden im Oktober/November, die dann wieder südlich in die angrenzende Serengeti (Tansania) ziehen. Kenia setze aber seit den 80er Jahren stärker als Tansania auf Billig- und Badetourismus bei Mombasa; solch ein Image wird man nur schwer wieder los. Dabei bietet Kenia vor allem im Norden ein außergewöhnliches Reiseziel: den „Jadesee“ Lake Turkana, weltweit größter Süßwasser-Wüstensee. Die Vulkanlandschaft dort an der Grenze zu Äthiopien gilt als „Wiege der Menscheit“ – seit den 60er Jahren gab es hier bedeutende Hominiden-Funde. Die dort lebenden Turkana (Kultur-Festival im Mai) wurden ab den 80er Jahren von Nomaden zu Fischern angeleitet.

Klima, Gesundheit, Sicherheit

Der Äquator verläuft durch Kenia – dadurch sind die Tage und Nächte gleich lang, auch die Temperaturen schwanken nur wenig. Bei der Reiseplanung sollte man allerdings Trocken- und Regenzeiten berücksichtigen. Im Hochland gibt es zwei Regenzeiten: von Ende März bis Mai und von Ende Oktober bis Mitte Dezember. Der Niederschlag fällt dann meist nachmittags, abends oder nachts in heftigen, aber kurzen Schauern. Am wärmsten ist es im Januar und Februar mit einem Maximum von 25 – 26°C.

Eine Malaria-Prophylaxe ist angeraten, ebenso wie Impfschutz gegen Tetanus.

Die Sicherheitslage ist durch die Al Shabab-Miliz von Somalia belastet, Anschläge richteten sich meist gegen Militärs. Ein Anschlag auf ein Einkaufszentrum in Nairobi war Anfang 2019 – seitdem ist es im ganzen Land überwiegend ruhig.

Sicherheitshinweise

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