Reise-Informationen
Reiseziel
Bekanntlich ist der Weg ja schon das Ziel – und das ist der kaum bekannte, isolierte, wildreiche Nationalpark Zakouma. Hier unternehmen Sie Privat-Safaris zu einem günstigen Preis.
Nach den Sommerregen ist die Gegend im Südosten des Landes für die Hälfte des Jahres von der Außenwelt durch verschlammte Pisten noch isolierter. Die Reise beginnt in der schläfrigen, arabisch geprägten Kapitale NDjamena und dann mit einer Tagesfahrt von ca. 170 km pro Strecke südlich zum Elefanten-Auffangprojekt SOS Elephants mit einer Station für junge Elefanten-Waisen und einem angrenzenden privaten Schutzgebiet mit mit über 500 Elefanten, Hippos, Straußen und Antilopen. Das Projekt verdient größte Hilfe: Tausende von Elefanten leben in der Gegend ohne Schutzgebiet, immer im Konflikt mit Bauern, Wilderern ausgeliefert. Dieser Tag ist Netto kalkuliert, die Differenz von 100 € pro Reisenden geht an das Projekt.
Die Fahrt nach Zakouma dauert zwei Tage – am ersten auf der Asphaltstraße erst durch flach-sandige sahelische Weiten.
Den „Weg als Ziel“ hat man deshalb auf der Pistenfahrt (die Achse wird aber 2026 fertig asphaltiert) am dritten Tag. Schon vor dem Ort Mongo (Übernachtung in einem kleinen Hotel) erheben sich oft bizarre, vulkanische Inselberge und gezackte Bergketten. Die kleinen Rundhütten-Dörfer haben alle Strohdächer und vermitteln den Eindruck eines längst vergessen geglaubten Afrika, ebenso wie Reiter auf gepflegten Pferden, oft weiße Zebu Rinder, Ochsenkarren und Esel. Wir werden uns von Mongo aus einen Tag in einem schönen Dorf der großartigen Landschaft Guéra umsehen und auch etwas zu Fuß unterwegs sein.
Auch der Zakouma-Nationalpark mit seinem Camp Kombo von 1973 vermittelt nostalgisches Flair – nur 350 Touristen waren in der letzten Saison dort, das sind also durchschnittlich zwei Besucher am Tag. Hier ist man ganz im Gegensatz zu bekannten Nationalparks in einem der zwei offenen Safari-Fahrzeuge allein; es versammeln sich also nicht ein Dutzend Fahrzeuge oder mehr um einen Löwen… die gibt es hier auch, ebenso rund 500 Elefanten und über 2.000 der seltenen Kordofan-Giraffen, Büffel, diverse Antilopenarten, Paviane und viele Vögel. Je heißer es wird – und ab März sind es schon um die 45 Grad im Schatten – umso leichter sind aber Tiere zu beobachten, die sich an den dann wenigen Wasserstellen versammeln.
Ihre Reise
Sie sollten Wärme- bis Hitze-resistent sein: durch den Klimawandel ist es im Sahel, also auch in Tschad, nun noch früher heiß. Der Zakouma-Park öffnet erst Anfang Dezember (vorher ist noch alles überschwemmt) und schließt Ende Mai, also am Ende der dann brüllend heißen Trockenzeit. Schon Mitte Dezember ist es tagsüber 30 bis 37 Grad, ab Februar über 40, im April bis 48 Grad im Schatten (aber trockene Hitze),

nachts im Dezember und Januar noch kühl – um die 20, später 30 Grad. Die Geländewagen sind nicht immer klimatisiert, und das Tinga Camp ist es auch nicht (aber ein großer Ventilator im Zimmer, Fenster mit Moskitoschutz zum Öffnen).
Nach der Hauptstadt ist es schon vorbei mit gediegenem Komfort – obgleich die Unterkunft in Mongo (auf dem Weg zum Zakouma-Park) „Le Confort“ heißt: die Zimmer sind spartanisch. Im 1973 gebauten Tinga Camp sind die Betten eher schmal und hart, es gibt keine privaten Terrassen. Sensationell aber ist der große, runde und zum Flussbett offene Speiseraum mit Bar.
Die Infrastruktur in Tschad ist sehr schlecht. Selbst Asphaltstraßen – schon gleich hinter der Hauptstadt – sind oft zerfallen und Pisten, also Naturweg mit häufig tiefen Löchern. Eine Straße von Mongo nach Am Timan (5. Tag) sollte aber bis Ende 2026 fertig sein. Auch will die nationale Royal Airlines 2026 nach Am Timan fliegen (40 km vom Tinga Camp entfernt). Die Tour wird dann entsprechend angepasst.
Im Nationalpark fährt und erklärt Brahim in englischer Sprache (der zweite Fahrer-Guide des offenen Geländewagens, Hassan, spricht nur französisch). Wenn gewünscht: ein durchgängig mitreisender Übersetzer kostet 400 € für die 7 Tage, geteilt durch die TeilnehmerInnen.
Sehr zu empfehlen ist die dreitägige Verlängerung auf dem Rückweg über den Fitri-See, der im Gegensatz zum Tschadsee vollkommen sicher ist; Sie erleben hautnah das Leben der Bulala-Fischer und übernachten (sehr einfach, ggf. Zelt) beim Sultan dort im Ort Yao.
(Beste) Reisezeit
Je später Sie kommen, umso heißer ist es also, aber umso mehr Tiere sehen Sie. Fazit: die beste Reisezeit reduziert sich nur auf die Monate Dezember (da kann es noch teilweise schlammig sein), am besten sind Februar (noch nicht extrem heiß, austrocknende Wasserstellen) bis Mitte April. Auch ist eine um ca. 70 km kürzere Piste von Norden in den Park ab etwa Mitte Januar dann trocken und befahrbar. Die 280 km von Mongo vor dem Nationalpark werden bis etwa Ende 2026 asphaltiert sein (die Trasse war Ende 2025 fertig).
Termin mit dem Nomaden-Festival in Mongo
Jährlich etwa Mitte Dezember wird ein Nomaden-Festival in Mongo von unserem dortigen Partner veranstaltet; dies ist der Reisetermin im Dezember 2026.
Inlandsflug wahrscheinlich in 2026:
Die kleine, nationale Airline Royal Airways hat aktuell (Anfang 2026) zwei Jets Embraer 140 mit je 44 Plätzen und fliegt außer nach Douala/Kamerun (Verlängerung nach RCA/Dzanga Sangha) nach Abéché im Osten. Es soll die Verbindung nach Am Timan wieder aufgenommen werden, das ist knapp 70 km vom Camp Tinga im Zakouma-Nationalpark entfernt. Wir würden dann einen Weg fliegen und können einen Tag länger im Park bleiben; evtl. neue Termine, Minus ein Tag, gleicher Preis.
Verlängerungen
Bei individueller Durchführung (etwa für Tierfotografen) können Sie noch im Tinga Camp von Zakouma verlängern: 250 € pro Tag inkl. der Miete des wartenden Geländewagens, voller Verpflegung, Parkeintritt und 2 Pirschfahrten pro Tag, EZ-Zuschlag 60 € pro Nacht. Sie können bei indiv. Durchführung auch auf die Rundfahrt in den Bergen bei Mongo am 3. Tag verzichten und den Tag in Zakouma anhängen; + 80 € p.P.
Verlängerungen:
3 Tage mit dem Fitri-See, mit der Zentralafrikanischen Republik (Dzanga Sangha-Nationalpark)
| Basispreis: | 2.690 € (bei 2 bis 6 Teiln.) |
| Termine: | (freie Wahl bei indiv. Durchführung) 07.02.2026 – 17.02.2026 04.04.2026 – 14.04.2026 10.12.2026 – 20.12.2026 * * Mit dem Nomaden-Festival von Mongo |
| Aufpreis p.P.: | bei 2 Teiln.: + 100 € bei 1 Teiln.: + 900 € |
| EZ-Zuschlag: | 390 € |
| Leistungen | Programm wie beschrieben, Gebühren für den Nationalpark, 2 Pirschfahrten pro Tag, volle Verpflegung in Zakouma, sonst ÜF. |
| Nebenkosten | Flüge (ab ca. 800 €), Visakosten (63 €); Versicherungen, Trinkgelder und persönliche Ausgaben. |
Reisebeschreibung
AIR FRANCE fliegt von Paris direkt nach N´Djamena, zurück geht es allerdings erst südlich nach Yaoundé/Kamerun, dort rund 2 h Aufenthalt und erst dann nach Paris... Auch fliegt die Airline nicht

zu den geplanten Tagen (So – So). Die besten Verbindungen und -Preise bieten ETHIOPIAN AIRLINES. Abflug am Vortag um 21:35 Uhr, Ankunft aus Addis um 12:10 Uhr. Eine Alternative (bei indiv. Durchführung zu anderen Tagen) sind ROYAL AIR MAROC, oder TURKISH; die aber immer nachts ankommen und auch wieder nachts abfliegen.
Zum 4* Hotel La Tchadienne, dem sehr gut gepflegten Ex-Novotel mit sehr großem Pool (das Ex-IBIS-Hotel ist nebenan). Bei Ankunft mit AIR FRANCE bleibt noch Zeit, in den 25 Meter-Pool zu springen. Das Hotel liegt direkt am Chari-Fluss, der die Grenze nach Kamerun bildet.
Nehmen Sie genügend Wasser mit und natürlich eine Kopfbedeckung; vom Frühstücks-Buffet als „eiserne Reserve, auch ein gekochtes Ei, Brot, einen Apfel…Wir folgen 160 km der Asphaltstraße nach Süden, die parallel zum Logone-Fluss führt, der hier die Grenze zum äußersten Norden von Kamerun bildet. Dann geht es etwa 50 km weiter nach Südosten, hier entlang des Chari.

Dort engagiert sich die private Organisation SOS Elephants für den Schutz der Elefanten der Region – rund 500 von ihnen werden regelmäßig überwacht. Wir sehen auf jeden Fall eine oder mehrere Herden, meist auch Hippos und auch hier natürlich viele Vögel. Die Organisation wurde 2009 von der Französin Stéphanie Vergniault gegründet, einer Rechtsanwältin. Sie ist auch in Kongo aktiv. Seit einigen Jahren entsteht eine „Orphanage Station“ für traumatisierte kleine Elefanten, deren Mütter meist erlegt wurden. Problem ist neben Wilderei auch und vor allem die Tatsache, dass Elefanten hier kein Schutzgebiet haben; viele wurden während der Terror-Jahre von Boko Haram 2012 – 2019 in Waza-Nationalpark von Nord-Kamerun erlegt, was ein Zufluchtsort war. SOS Elephants kümmert sich deshalb auch um Sensibilisierung von Dorfbewohnern, um Elefanten (die auch mal ein Hirsefeld zerstören) nicht als Feinde zu sehen. 100 € pro Teilnehmer:in geht für diesen Besuch an die Stiftung – geben Sie mehr! Das Projekt verdient jede Hilfe.
Link für Spenden
Im Ort Guelendeng können wir uns mit Getränken und/oder Grillfleisch versorgen. Rückfahrt in die Hauptstadt.
(F)
Aufbruch gegen 7 Uhr. Es reisen maximal drei TeilnehmerInnen in einem Geländewagen (Ausnahme bei 4 Teiln.: Fahrt im geräumigen Toyota Landcruiser Hardtop (bei 2/3 Teiln. im Pickup, 5/6 Teiln.: beide Fahrzeuge. Halt an der hervorragenden Bäckerei „Pain Doré“ – das Baguette mit Sesam oder Mohn ist himmlisch.
Wir fahren zunächst gut 30 km nach Norden über eine recht „lädierte“ Straße, parallel Chari-Fluss, der Grenze nach Kamerun. Durch sandige, flach-sahelische Landschaft geht es nach Osten 46 km bis

Massaguet – hier zweigt die lange, staubige Piste nach Nordosten ab, bis Faya und weiter zu den Ounianga-Seen. Wir aber fahren 125 km weiter östlich nach Ngoura, auf einer ganz neuen Straße, die Ende 2025 auf den ersten 100 km fast fertig war. Nun haben wir noch rund 300 km vor uns, via Moyto und Bokoro. Bei Moyto unterbrechen erstmals Trümmerberge mit oft kugligen Felsen die bisher flache Weite; Dornbusch-Savanne dominiert, mit rötlichen Akazien, den „Fieberbäumen.“
Mittags-Picknick auf dem Weg nach Süden. Decken Sie sich schon zu Hause mit Salami, Streichkäse, etc. ein; in N´Djamena können Sie auch bei der Abreise Bananen und Anderes kaufen. In einem der Fahrzeuge ist ein Gaskocher und Kiste mit Besteck, Tellern, Tassen, Nescafé sowie eine Eisbox. In den Orten gibt es kalte Soft drinks bei den vielen Händlern, wer mag, kann auch gegrilltes (Kamel-) Fleisch essen.
Schon westlich von Biltine, also 60 km vor Mongo, erheben sich granitisch-vulkanische Inselberge und Bergketten und „erzwingen“ immer wieder einen Fotostopp.
Noch Ende 2025 war Mongo an der Hauptachse (mit vielen Läden, aber auch guten Häusern) eine Baustelle: die neue Asphaltstraße nach Osten bis Am Timan entsteht hier 2026. Übernachtung in der Auberge „Confort“ am Ortsausgang in Richtung Zakouma, dem neuesten und „besten Haus am Platz“: Ventilator und Klimaanlage, 10 saubere Zimmer auf jeder Seite gehen von einem länglichen Innenhof ab (s. Bild); sehr kleines „Badezimmer“ mit Dusch und Hock-WC. Sie können im bunt illuminierten „Biergarten“ z.B. Huhn oder Karpfen vom Grill essen; dazu ein kaltes GALA-Bier. (F)
Die Landschaften um Mongo sind so umwerfend schön, dass wir hier noch einen Tag unterwegs sind: heute rund 60 km mit dem Geländewagen, unterbrochen durch Spaziergänge und Besuche in

den schönen Dörfern. Wir fahren wieder westlich nach Bitkine und dann einen Halbkreis. S. Karte. Wellblechdächer und Plastikmüll gibt es hier noch nicht, dafür aber viele Tiere: schon auf dem Weg nach Mongo sahen wir große Rinderherden, Reiter auf schmucken Pferdchen, Kamele, Eseln, Schafe und Ziegen.
Bei individueller Durchführung können Sie hier z.B. vier Tage auch mit dem Rad fahren (wird gestellt) und in Dörfern übernachten oder alternativ wandern; Kamele tragen das Gepäck.
Sie erleben hier ein vergessen geglaubtes Afrika wie aus alten Bilderbüchern, besuchen Handwerker, wie Töpferinnen, Weber und Mattenflechter. Jetzt in der Trockenzeit blühen hier rosa die Sukkulenten der „Elefantenfüße“, s. Bild Einfaches Mittagessen, am Nachmittag zurück nach Mongo und wieder ins Hotel „Confort“ – dem „besten Haus am Platze“… (F)
Schon 30 km östlich von Mongo passieren wir schöne Dorfer. In den Dörfern sehen wir nun auch große Mangobäume. Östlich von Mongo erhebt sich die schroffe Kulisse des Berges Abu ( = Vater) Telfan, 1.506 m, aus der Ebene. Hier lebt das Bauernvolk der Hadjerai ("Menschen der Steine"), die sich vor rund 200 Jahren vor Sklavenjägern bis in den Gipfelbereich zurückgezogen haben. Sie siedeln längst wieder in der Ebene, aber der Berg gilt ihnen als heilig, ist ein Opfer- und Kultplatz. Wir unternehmen einen Abstecher zum Dorf Tarro, umgeben von bizarren Bergen.

Hinter dem Ort Abu Deia, 120 km von Mongo, führt eine ca. 100 km lange Piste südöstlich nach Zakouma; sie ist aber aufgrund der jährlichen Überschwemmungen erst ab etwa Mitte Januar befahrbar. Dann sind es rund 70 km Pistenfahrt weniger.
Nach Einfahrt hinter dem Ort Zakouma in den Nationalpark ist es schon wahrscheinlich, dass Sie Büffel, Affen und Giraffen sehen – und viele Vögel – wenngleich nicht immer so viel wie hier auf dem Bild…
Installation im Tinga Camp, das schon 1973 entstand und von Italienern entworfen wurde; 1992 (auch schon etwas her)… wurde es renoviert. In jedem der 6 großen Rund-Bungalows gibt es vier Zimmer mit einem großen Ventilator (der Hotel-Generator könnte Klimaanlagen nicht versorgen). Das Restaurant mit der Bar ist offen, groß und mit Blick auf die üppige Vegetation. Eigenes Internet via Satelliten.
(F / A)
Der Tagesablauf ist hier nichts für Langschläfer – Sie haben aber genügend Zeit, eventuell vermissten Schlaf durch eine Siesta zu kompensieren. Frühstück ist von 5 Uhr 30 bis 6 Uhr, dann geht es in einem der zwei offenen Safari-Toyotas auf Pirschfahrt bis ca. 9:40 – 10 Uhr. Sichten der Fotos, noch

einen Espresso (auch den gibt es hier), Mittagessen ab 12 Uhr. Von 15 Uhr bis max. 18 Uhr sind Sie auf der zweiten Pirschfahrt – im Dezember etwas kürzer, dann wird es um 17:30 Uhr schon dunkel.) Das Abendessen – ein täglich wechselndes Menü wird vom ebenso freundlichen wie guten Chef Felix zubereitet; er arbeitete in mehreren Sterne-Hotels von N´Djamena. Achten Sie auf Paviane im Camp, nicht füttern… Zwischen den Safaris kann man wunderbar am Rand der großen, runden Terrasse sitzen, mit schöner akustischer Untermalung von vielen Vögeln dort im Flussbett.

Mit dem Fauna-Reservat von Bahr Salamat als Pufferzone zählt der Park zu einem der weltweit größten Schutzgebiete. Charakteristisch ist die weite, offene Savanne, von kleinen Waldgebieten durchsetzt. An den Flussauen ist eine eindrucksvolle Vogelwelt beheimatet, der Kronenkranich ist dort oft anzutreffen. Am Höhepunkt der Trockenzeit, zwischen Februar und Mai, sind besonders viele Tiere an den verbleibenden Wasserlöchern zu sehen – vor allem am frühen Morgen und nachmittags; Elefanten kommen aber auch tagsüber.
Die sonst seltenen Kordofan-Giraffen – über die Hälfte des Gesamtbestands der noch etwa 2.000 Tiere lebt hier – sind immer wieder zu sehen. Sie haben eine hellere Textur und kleinere Fellmuster als andere Giraffen. Sie sehen auch und oft Büffel, Paviane und große Antilopen (Bubalus-Antilopen, Pferde-Antilopen und den sonst seltenen Kob de Fassa (Wasserbock).
(F / M / A).
Morgen-Safari. Wir verlassen den Park wieder über die östliche Ausfahrt, die von Granithügeln gesäumt ist, und fahren über Abu Deia zurück nach Norden, bis Mongo – Übernachtung wie bei der Hinreise.
Am 8. Tag geht es die 510 km zurück nach Ndjamena.
Alternativ – wenn es wieder Flüge nach/bis zum Ort Am Timan gibt (ca. 70 km östlich): weiterer Tag im Nationalpark, Flug nach Ndjamena am 8. Tag (dadurch können sich geringfügig die Reisedaten ändern).
ETHIOPIAN fliegt kurz nach 14 Uhr nach Addis. Kurze Stadtrundfahrt; die zentral-historische Avenue Charles de Gaulle mit seinen Arkaden im arabischen Stil ist noch in weiten Teilen intakt; bis 1973 hieß

N'Djamena Fort Lamy. Das kleine Nationalmuseum ist interessant. Sie können noch nach Gaoui reisen, 30 km von N´Djamena: im Dorf der Kotoko (ein uraltes Fischervolk) töpfern Frauen zum Teil sehr große, bemalte Tonkrüge. Das frühere Haus des Sultans ist schön restauriert; nebenan ist ein kleines Museum (5.000 CFA p.P. Eintritt). Unschön ist die etwas verwahrloste „Villa“ des Sultans, ebenso wie der Plastikmüll.
Flug um 14:05 nach Addis, Ankunft 20:05 Uhr; Weiterflug 00:20 Uhr, Ankunft in Frankfurt um 05:45 Uhr (11. Reisetag).
ROYAL AIR MAROC: Abflug um 05:20 Uhr nach Casablanca und weiter nach Frankfurt, Ankunft 16:35 Uhr.
Verlängerungen
Rückfahrt über den Fitri-See
Diese Verlängerung beginnt in Mongo (nach der Ankunft aus Zakouma) am 8. Tag und verlängert die Reise um zwei Tage. Sie ist sehr interessant – der Fitri-See hat ständig Wasser, die Fischer der Bilala leben noch sehr traditionell, es kommen so gut wie nie Touristen hierher. Da wir in der heißen bis sehr heißen (April) Zeit unterwegs sind, sind die Fahrten im Boot auf dem See sicher Willkommen. Der See – hier ein Satellitenfoto – wird durch unterirdische Quellen gespeist und ist auch in der heißen Trockenzeit mit ca. 500 km² noch immer so groß wie der Bodensee, aber, wie auch der Tschadsee, sehr flach und von Inseln durchsetzt. Der Reichtum an Vögeln ist gerade jetzt in der Trockenzeit enorm.

8. Tag: Mongo – Ati – Ambassatna (225 km)
Wir fahren auf einer meist harten Lateritpiste 150 km bis Ati, einer Kleinstadt auf der Achse von Ndjamena nach Abéché im Osten. Verpflegung an einem der Stände oder mit Einkauf auf dem Markt. Weiter ca. 70 km nach Westen, Zeltcamp. Ein Koch reist mit. (F / A)
9. – 10. Tag: Ambassatna – Yao – Fitri-See (60 km)
Wir folgen der sandigen, oft schlechten Piste nach Süden zum kleinen (Haupt-) Ort des Sees am Ostufer, Yao. Unser erster Weg führt zum bescheidenen Lehm-„Palast“ des Sultans. Er leitet nicht nur die Stadt, sondern organisiert und kontrolliert auch die traditionellen Fischereirechte – eine alt überlieferte, auf der Gemeinschaft basierte Form auch der Resourcenkontrolle. Dadurch wird das empfindliche Ökosystem auch vor Überfischung geschützt. Über 3.000 Tonnen Fisch pro Jahr werden gefangen und als Trockenfisch in den ganzen Tschad gebracht. Überall sehen wir Gestelle mit Trockenfisch. OASE REISEN gibt einem Kunden etwas mit, z.B. einen Wandkalender und natürlich eine Geldzuwendung.
Am Nachmittag zum nahen See, Fahrt mit einem oder mehreren Fischerbooten. Am nächsten Tag erkunden wir weiter am Morgen und am späten Nachmittag den See und einige Inseln, lernen viel über die Techniken des Fangs und der Konservierung. Die häufigsten Fische sind Arten wie der Tanganjikasee-Sardine und Buntbarsche, die als Nahrungsgrundlage für Raubfische dienen, während Uferzonen Lebensraum für Regenbogenfische bieten.
Übernachtungen in einem der Kuppelzelte oder unter einem offenen Hangar aus Ästen und Zweigen beim Sultan. (F / M / A)
11. Tag: -See – Ndjamena (430 km)
Aufbruch bis 7 Uhr, Fahrt wieder an die Hauptachse Abéché – Ndjamena und Rückfahrt. Wieder in das Ex-Novotel La Tchadienne, vor dem Abendessen gern ein Sprung in den großen Pool… Rückflug am 12. Tag.
(F )
Preis pro Person *
3 – 4 Teiln: 650 €, 2 Teiln.: 750 €, 1 Teiln: 1.400 € *
* Preise basierend auf gemeinsamer Verlängerung. Bei indiv. Verlängerung: Plus Geländewagen mit Fahrer und Sprit für 2 Tage (Ndjamena – Mongo und zurück zusätzlich): + 500 € geteilt durch die Teiln.

Kombi mit dem Tropenwald-Nationalpark Dzanga Sangha
„Hochkarätig“ ist die Verlängerung mit dem Tropenwald-Nationalpark Dzanga Sangha im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik (Ba´Aka, die kleinen Menschen des Dschungels, habituierte Gorillagruppen, Waldelefanten, die zu Dutzenden auf die Lichtung kommen) – s. Tour 300 (Flug von N´Djamena nach Douala und weiter nach Bangui). Bei einer Kombi reduziert sich der Reisepreis für die Tour mit Dzanga Sangha um 700 € pro Teiln. p.P.
Die Tour 300 (RCA – Dzanga Sangha von Bangui aus) kommt bis zum 10.1.26 in unsere Homepage.

Jordanier essen zum
Unter