Reise-Informationen
Reiseziel

Ihre Reise in einer privaten, einmotorigen Cessna beginnt am Flughafen Windhoek-Eros und führt Sie in die Küstenregion, nach Swakopmund. Vorher fliegen Sie aber noch über die südlich gelegenen Ausläufer der Namib-Wüste und über ein Schiffswrack von 1919. Von Swakopmund aus geht es weiter in den nördlichen Teil des Skeleton Coast Parks, der sich von Cape Cross bis zur angolanischen Grenze – markiert durch den Fluss Kunene – erstreckt.

In dieser einzigartigen Wildnis bieten drei rustikale Privatcamps – je eins pro Nacht – ein besonderes „Glamping“-Erlebnis: Jedes stationäre Zelt verfügt über eine traditionelle Eimerdusche und eigene Toilette. Jedes Camp besticht durch seinen ganz eigenen Charme, aber alle haben eines gemeinsam: sie liegen in unberührter Wildnis. Über Ihnen leuchten nachts die Milchstraße und Myriaden von Sternen – allein dieses Erlebnis ist in Europa nicht möglich. Genießen Sie hausgemachte kulinarische Köstlichkeiten, ein kaltes Bier und zum Essen südafrikanischen Wein. Nur sehr wenige Reisende kommen hierhin. Die Reise ist, wie die Engländer sagen, „a journey of a lifetime“.

Diese Reise
Das Camp-Team kümmert sich um alle Wünsche und sorgt für Ihr rundum gelungenes Erlebnis. Ein privater Reiseleiter der Schomann-Familie begleitet Sie und fungiert zugleich als Pilot, Fahrer und Gastgeber. So genießen Sie den Luxus, sich einfach zurücklehnen und entspannen zu können, während Sie in die beeindruckende, Fels- und Sandwüste eintauchen – eine Welt voller faszinierender Anblicke und fesselnder Geschichten.
Sicher, diese Reise ist nicht billig – aber exklusiv. Sie fliegen in einer der zwei Cessnas des Unternehmens, das von der Familie Schoemann 1977 gegründet wurde. Es Die Flugzeuge haben sechs Plätze, aber nur maximal vier Passagiere. Im Preis der viertägigen Tour sind sämtliche Aktivitäten, Mahlzeiten, Getränke und Transfers während der Safari enthalten. Es gibt keinen Einzelzuschlag. Alle Lebensmittel und Getränke, auch Sprit für die Flugzeuge müssen auf dem Landweg über schlechte Sandpisten zu den isolierten Camps gebracht werden, die jeweils mit einem Team besetzt sind. Und die sogenannte Konzessions-Gebühr ist hoch (hier überhaupt ein Camp aufbauen und reisen zu dürfen).
| Basispreis: |
ab 10.900 € * * Nebensaison, 11.11.26 – 31.3.27. Die übrige Zeit gilt als Hochsaison, plus 2.490 € p.P. Die Preise basieren auf dem jeweils aktuellen Kurs zum US-Dollar (Stand: 3.7.26) und werden zur fälligen Zahlung 5 Wochen vor Reisebeginn nach unten oder oben angepasst. |
| Leistungen: | Reiseprogramm mit einer 6-sitzigen Cessna mit max. vier Passagieren; alles Mahlzeiten und (auch alkoholische) Getränke und drei Übernachtungen in Wildnis-Camps; Ausflüge in Safari-Geländewagen und im Boot, englisch sprachiger Pilot-Guide der Schoemann-Familie. |
| Nebenkosten: | Übernachtung in Windhoek, Zuschlag ab/an Windhoek 900 US-$ pro Flugzeug, also geteilt durch die Teiln. bzw. andere Zuschläge bei anderen Orten für Start und/oder Rückflug „drop off“, s. Text. |
Reisebeschreibung
Diese Tour von vier Tagen und drei Nächten ist ein exklusiver „Reise-Baustein“ vor oder nach Ihrer Namibia-Reise (oder z.B. in Kombination mit Angola, Kapstadt, den Victoria-Fällen…). Entscheiden und planen Sie mit unserer Unterstützung ganz individuell. Sie können diese Flug-Safari z.B. direkt in Sosuvlei/Namib-Wüste beenden, oder z.B. in einem privaten Resort am Etosha-Nationalpark, s.u.
In Windhoek gibt es viele gutes Hotels, unsere Empfehlung ist die River Crossing Lodge mit schönen,

großzügigen Bungalows und einer Riesen-Terrasse in herrlicher, großartiger Natur, grade 10 km östlich von Windhoek, ca. 200 € pro Zimmer. Alternative in Windhoek: Belevedere Boutique Hotel mit großem Garten, Tennisplatz, großzügigen Zimmern und einer Suite, nur 3 km vom Eros-Flughafen, ab ca. 150 €.
Beginn („Pick up“) und Schluss dieser Tour („Drop off“) ist jeweils der Inlandsflughafen von Windhoek-Eros. Im Gegensatz zum Internationalen Flughafen Hosea Kutako (45 km östlich) liegt Eros gleich südlich des Zentrums und ist in maximal 10 Minuten vom Stadthotel aus zu erreichen. Diese Zubringerflüge ab/nach Windhoek kosten pro Flugzeug (also für 2 – 4 Teiln.) je 450 US-Dollar. Wenn Sie vorher woanders sind, können Sie auch hier mit der Cessna abgeholt werden – die Preise gelten auch hier für das Flugzeug:
Sesriem/Sosuvlei (beim empfohlenen Vorprogramm) mit diversen Lodges in der Nähe: 575 US-$.
Sosuvlei Desert Lodge (Luxus): 730 $
Wolwedans Desert Lodge / Namib Rand Nature Reserve: 835 US-$.
TIPP: Da die drei Camps (stationäre, großer Safarizelte) während der Flug-Safari eher einfach-rustikal sind, empfiehlt sich eine Lodge im gehobenen Bereich eher als Verlängerung. Unser Favorit ist die Little Kulala Lodge mit nur 11 edel-rustikalen Suiten, ab ca. 900 € p.P. mit voller Verpflegung. Nicht davon betreibt Wilderness Safaris die Kulala Desert Lodge mit 21 großen, sehr geschmackvollen Zelt-Häuser und je privater großer Terrasse hinaus in die Wüste zu etwa einem Drittel des Preises von Little Kulala.
Conception Bay. Der Kuiseb-Canyon und die angrenzenden Dünen bieten aus der Luft einen spektakulären Anblick. Wir überfliegen dann das berühmte Schiffswrack der „Eduard Bohlen“ in der

Conception Bay. Es lief durch dichten Nebel 1909 auf Grund. Durch die stetige Verlandung und wandernde Dünen liegt das Wrack heute etwa 400 bis 600 Meter landeinwärts in der Wüste.
Nach der Landung und dem Auftanken in Swakopmund setzen wir den Flug im Tiefflug nach Norden entlang der Skelettküste fort – vorbei an der Robbenkolonie am Cape Cross – und nehmen ein leichtes Picknick in Strandnähe ein - nach der Landung am menschenleeren Strand. Nach dem Mittagessen fliegen wir quer über die Wüste zu den Ugab-Formationen, einer nahezu lebensfeindlichen „Mondlandschaft“ aus zahlreichen schwarzen Felsrücken, die einen starken Kontrast zum weißen Wüstenboden bilden.
Von dort aus geht es weiter zum Kuidas-Camp im Huab-Tal, wo wir die Nacht verbringen. In unmittelbarer Nähe des Camps, nur einen kurzen Fußweg entfernt, befinden sich uralte Felsgravuren.
Nach dem Frühstück brechen wir im Landrover auf, um den farbenprächtigen roten Lavagestein und gelben Sandstein in der Umgebung des Huab-Flusses zu erkunden und mehr über die ökologischen Besonderheiten dieser Region mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna zu erfahren. Dazu gehört auch die Welwitschia mirabilis, eine Pflanze, die durch die harschen Bedingungen der Wüste kleinwüchsig

geblieben ist. Sie können locker 1.500 Jahre und weit mehr alt werden. Mittagessen im Kuidas-Camp, dann ein weiterer faszinierender Flug entlang der Küste nach Terrace Bay im Skeleton-Coast-Park. Zu den bekanntesten Schiffswracks in diesem Küstenabschnitt zählen die „Montrose“ und die „Henrietta“.
An der Küste fahren wir mit dem Geländewagen weiter zu den sogenannten „brüllenden Dünen“ – die roaring dunes. sind ein beeindruckendes Naturphänomen. Wenn Sie auf den steilen Lee-Seiten dieser Dünen laufen oder der Wind den trockenen Sand bewegt, erzeugen die Millionen von Sandkörnern durch Reibung tiefe, grollende oder pfeifende Töne. Der Strand ist mit einer Fülle bunter Kieselsteine aus Achat, Lava, Granit und Quarz übersät. Interessant sind auch die alten, gebleichten Walknochen, die oberhalb der Hochwasserlinie am Strand verstreut liegen.
Anschließend kehren wir zu unserem Flugzeug zurück und setzen den Flug nach Norden zum Purros-Camp im Hoarusib-Tal (Region Kunene) fort, wo wir bei einem Sundowner, am Feuer und beim sehr guten Essen mit Wein oder Bier den Tag ausklingen lassen.
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine landschaftlich reizvolle Fahrt durch das Hoarusib-Tal, um die uralten „Lehmschlösser“ (Clay Castles), die pastellfarbenen Täler und einige Wüstentiere zu bestaunen. Zu den häufigsten Tieren zählen Oryxantilopen, Springböcke und Giraffen. Mit etwas

Glück begegnen wir auch den berühmten Wüstenelefanten, die dieses Tal regelmäßig aufsuchen. Sie sind keine eigene Art, sondern an das Wüstenklima angepasste afrikanische Buschelefanten. Mit einem Bestand von nur noch etwa 80 bis 150 Tieren leben sie hauptsächlich im kargen Nordwesten des Landes (Damaraland und Kaokoveld). Sie zeichnen sich durch schmalere Körper, längere Beine und außergewöhnliche Anpassungen aus.
Von hier aus fliegen wir entlang der Skelettküste nach Norden bis zum Kunene-Fluss, der die Grenze zu Angola bildet. Entlang dieses Küstenabschnitts liegen verstreut das Wrack der „Kaiu Maru“ sowie Überreste alter Segelschiffe. Vom Flugfeld aus fahren wir im Land Rover durch die Berge und Dünen des Hartmann-Tals – das bis an den Kunene-Fluss reicht – zu unserem Camp am Flussufer; eine landschaftlich eindrucksvolle Fahrt, die etwa zwei Stunden dauert.
Wir gehen am frühen Morgen zu einem nahegelegenen Ovahimba-Dorf. Dort bietet sich Ihnen die einzigartige Gelegenheit, in die faszinierende Lebensweise, die reichen Traditionen und das exquisite Kunsthandwerk der hier noch traditionell lebenden Himbas einzutauchen

Nach dem Frühstück (das ab etwa 9 Uhr) Bootsfahrt auf dem Kunene-Fluss aufbrechen, der sich durch die reizvolle Wüstenlandschaft schlängelt. Während dieser Fahrt können Sie eine vielfältige Vogelwelt beobachten – von endemischen Wüstenarten bis hin zu Vögeln, die in der üppigen Ufervegetation heimisch sind. Nach dem Mittagessen im Camp fliegen wir einige Stunden zurück nach Windhoek, wo Sie am späten Nachmittag landen werden.
Sie können stattdessen auch an einen anderen Ort geflogen werden – die Durchführung und Rückreise nach Windhoek gern über OASE REISEN und seinem Partner oder individuell. Auch diese Preise sind pro Flug(zeug). Nach Windhoek sind es 450 US$, die Preise für den Flug („drop off“) an diese Orte mit Lodge-Empfehlungen – mehr auf Anfrage:
Damaraland Camp (Wüstenelefanten, Rhinos): 435 $
Etendeka (nördl. Damaraland/Kaokoveld), auch mit Trail/Übernachtung: 425 $
Mokuti Etosha Lodge (östlich von Etosha): 830 $
Palmwag Lodge (Wüstenelefanten, Rhinos): 425 $
Sesriem/Sosuvlei, Little Kulala: 580 $
Twyfelfontein/Mowani, Country Lodge: 475 $
Swakopmund: 830 $
Jordanier essen zum
Unter