Reise-Informationen
Reiseziel Algier – Tipasa
| Basispreis: | Preis auf Anfrage (ab ein Teiln.). |
Reisebeschreibung
Rückkehr aus Ghardaia (Samstag, aktuell 09:45). Übernachtung nicht beim Flughafen, sondern im zentralen und modern renovierten City Hotel mit nur 34 Zimmern, in einem prächtigen weißen Haus aus der frz. Kolonialzeit.
Fahrt 60 km westlich von Algier nach Tipasa, gelegen an einer schönen, weiten Bucht. Sie wurde auch von Albert Camus (der aus Oran stammte) in seinem Buch „Hochzeit des Lichts“ beschreiben. Die Ruinen der römischen Stadt Tipasa gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt wurde auf drei Hügeln, die das Meer überragen, erbaut – ein wunderschöner Platz. Tipasa wurde schon von den Phöniziern gegründet und im römischen Reich zur Militärkolonie.
Es gibt noch Ruinen von drei Kirchen: Die Große Basilika und die Basilika Alexander auf dem westlichen Hügel und die Basilika von St. Salsa auf dem östlichen Hügel. Weiterhin sind zwei Friedhöfe, die Bäder, das Theater, ein Amphitheater, das riesige königliche Mausoleum und das Nymphaeum erhalten. Der Verlauf der Stadtmauern ist deutlich zu sehen und am Fuße des östlichen Hügels befinden sich Reste des antiken Hafens. Die Basiliken sind von Friedhöfen umgeben, mit steinernen, mit Mosaiken geschmückte Särge. Die Basilika von St. Salsa bestand aus einem Schiff zwei Achsen, ein Mosaik ist auch hier noch gut sichtbar.
Die Große Basilika diente für Jahrhunderte als Steinbruch, der siebenachsige Bauplan ist aber dennoch zu erkennen. Unter der Gründung der Kirche befinden sich aus dem Fels gehauene Gräber.
Fahrt am Nachmittag über den Badeort Zéralda zurück nach Algier.