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Reiseland

Nach jahrzehntelangen Rebellenkämpfen wurde Südsudan am 9. Juli vom dominierenden islamischen Sudan (Khartoum) unabhängig – der jüngste Staat Afrikas mit heute rund 12 Millionen Menschen. Interne, ethnisch dominierte Kämpfe gingen dann noch bis 2018 weiter, die Korruption ist hoch, vom Erdöl haben nur wenige „da oben“ unter Präsident Salva Kiir etwas. Im Norden ist das Land durch Savannen und Trockenwälder geprägt, im Süden durch tropischen Regenwald. Höchste Erhebung ist der Kinyeti (3187 m) in den Imatong-Bergen. Der Weiße Nil durchfließt den Südsudan. Die Niloten, zu den auch die Dinka und Mundari gehören, führen noch immer ein archaisches Leben mit ihren großen Rindherden – schon gar nicht weit nördlich der Hauptstadt Juba. Eine Kombination mit Uganda ist deshalb interessant.

Klima, Gesundheit, Sicherheit

Hohe Temperaturen und eine Regenzeit von April bis Oktober prägen das tropisch-feuchte Klima. In der Trockenzeit steigen die Temperaturen auf durchschnittlich 36 Grad Celsius am Tag und weit über 20 Grad Celsius in der Nacht. In der Regenzeit liegen die Temperaturen bei 30–33 Grad Celsius tagsüber und 21–23 Grad Celsius nachts. Die Luftfeuchtigkeit liegt dann bei 70–80 %.

Tropische Krankheiten sind verbreitet, Malaria-Schutz dringend notwendig. Die Schlafkrankheit wird durch die Tsetse-Fliege übertragen. So gelten die Verhaltensregeln für die Vermeidung einer Malaria-Infektion auch tagsüber.
Die Sicherheitslage ist auch nach dem Friedensschluss von 2018 noch immer von zahlreichen Konflikten auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene gekennzeichnet. Hinzu kamen Ernteausfälle, Hunger und viele Binnenflüchtlinge.

Sicherheitshinweise

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