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Reiseland

Ruandas Präsident Paul Kagame gründete im Blutjahr 1994 mit anderen Tutsi-Exilanten die Rebellenorganisation RPF, die dann dem Morden ein Ende bereitete. Unter Kagame wird Ruanda seit einigen Jahren zum IT-Zentrum Ostafrikas ausgebaut: Tausende sind schon in Indien ausgebildet worden, in großem Stil wurden Glasfaserkabel werden verlegt. Kigali ist eine der sichersten Städte des afrikanischen Kontinents, Korruption ein Fremdwort.
Die Region der „Großen Seen“ entlang der Ostgrenze der Demokratischen Republik Kongo (vormals Zaire) gehört zu den schönsten der Welt. Die kleinen Binnenländer Ruanda und Burundi, einst Teil des kolonialen Deutsch-Ostafrikas, mit ihren Bergen und Feldern gelten als die „Schweiz Afrikas“, und gewaltige Vulkane ragen bis über 4.500 m aus den Bergregenwäldern, in denen Gorillas und andere Affenarten leben. Der Nyungwe-Nationalpark im Südwesten von besitzt mit 13 Primatenarten die höchste Vielfalt weltweit.

Klima, Gesundheit, Sicherheit

Am besten lässt sich Ruanda im Januar und von Mai bis September bereisen; in den anderen Monaten fällt oft Regen. Obwohl Ruanda fast direkt am Äquator liegt, ist das Klima des aufgrund der Höhenlage recht mild. In den tieferen Regionen im Osten und am Kivusee im Westen liegen sie bei 19-22°C. Die höher gelegenen Regionen, vor allem das Virunga-Hochland, sind naturgemäß eher kühl. Selbst tagsüber steigt das Thermometer auf höchstens 17°C.

Die Anstrengungen Ruandas zur Verbesserung des landesweiten Gesundheitssystems gelten als beispiellos für den gesamten afrikanischen Kontinent. Nahezu 100% der ruandischen Bevölkerung sind krankenversichert und haben somit Zugang zu einer grundlegenden Gesundheitsversorgung. Auch in kleineren Orten gibt es Ärzte. Obligatorisch für die Einreise nach Ruanda ist eine Gelbfieberimpfung. Im Land herrscht ganzjährig Malaria-Risiko.
Kriminalität ist quasi nicht vorhanden, an der Grenze zu Kongo gab es Zwischenfälle, die Regierung hat hier die Maßnahmen verstärkt, s. Link.

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