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Tour 420 - Eritrea, Jemen -

Eritrea und Sokotra, Jemen

Am Roten Meer und zum Indischen Ozean



Wir freuen uns, als einer der wenigen Veranstalter Europas wieder Eritrea anzubieten - und als einziger in Verbindung mit Jemen. Sie können aber diese Reise auch individuell mit einem Lufthansa-Direktflug nach Asmara durchführen.

In Äthiopien wie auch in Eritrea sind die beiden ehemaligen Rebellenchefs bis heute Präsidenten: Meles Zenawi und in Eritrea Essays Afeworki. Beide gehören dem Volk der Tigrinia an (in Eritrea die Hälfte der Bevölkerung) und waren einmal befreundet. Während Zenawi Äthiopien zum Boomland Ostafrika entwickelte, reiche Äthiopier aus dem Exil zurückkehrten und investierten, ist es in Eritrea umgekehrt: viele der besten Leute leben im Exil, darunter über 30.000 in Deutschland, Tausende der (technisch sehr begabten) Eritreer arbeiten allein bei Mercedes.
Präsident Afeworki hat Eritrea international isoliert, wenngleich die Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland trotz seiner Außenpolitik traditionell sehr gut sind. Sein Handeln wird maßgeblich vom Hass auf Äthiopien bestimmt. Trotzig will er es der Welt beweisen, es auch allein zu schaffen. Der Stolz der Eritreer rührt auch daher, daß es ihnen gelang, die weit überlegene äthiopische Armee mehrfach vernichtend zu schlagen und ihr Land zu befreien - Eritrea wurde 1995 unabhängig und ist der jüngste Staat Afrikas.
Kann/soll man unter solchen Bedingungen nach Eritrea reisen? Die Antwort: Ja!!! Einmal ist Eritrea bei uns kaum bekannt, obwohl viele Eritreer unter uns leben. Das Land ist sicher, die Menschen sind überaus freundlich, die hochkarätigen Attraktionen sind nicht weit voneinander entfernt.
Die Kombination der beiden so nahen und doch so unterschiedlichen Länder Eritrea und Jemen ist zudem überaus reizvoll; beide gehörten noch vor dem Islam zum mächtigen Reich von Axum, dessen Spuren wir in Kohaito/Eritrea wir in Form von Stelen und Tempelresten sehen. Der Kontrast zwischen Asmara und dem arabisch geprägten Hafenort Massawa (gelegen auf zwei Inseln) könnte nicht größer sein - die Straße senkt sich auf 80 km Distanz und in vielen Kurven von 2.400 m auf Null.
Der Traum vom alten Orient wird schon in Sana´a Wirklichkeit. Die Altstadt mit ihren mehrstöckigen Häusern mit gekalkten Verzierungen wirkt wie eine Märchenkulisse. Sokotra ist mit 3.650 Quadratkilometern die größte von Jemens 124 Inseln. Sie liegt nicht wie die meisten Fels-Eilande im Roten Meer, sondern weit vom Kernland entfernt im Indischen Ozean: über 1.200 km Luftlinie südöstlich von Sana´a (bzw. 500 km von der Hafenstadt Mukalla), und 240 km über der Spitze des "Horns von Afrika", von Somalia. Erst jetzt erwacht Sokotra auch touristisch aus seinem Dornröschenschlaf, und ist noch immer fast so geheimnisvoll wie im Altertum; es führt nur eine (schlechte) Piste von Norden nach Süden und wenige Pisten nach Westen und Osten.
Die felsige Insel mit Erhebungen bis 1.600 m ist 130 km lang und bis zu 40 km breit. Es existieren hier keine einheimischen Säugetiere - Biologen und Geologen vermuten, daß Sokotra sich bereits von kontinentalen Landmassen löste, bevor überhaupt größere Tiere die Erde bevölkerten. Endemische Tierarten (also nur hier vorkommende) beschränken sich auf rote Krabben (die einzigen Süßwasserkrabben weltweit) und 7 der etwa 100 Vogelarten auf Sokotra.
Im Gegensatz dazu sind die endemischen Pflanzenarten in ihrer Vielfalt beeindruckend - über 200 der ca. 800 Pflanzenarten wachsen nur hier. Sokotra gehört (neben Gebieten wie Galapagos und dem Kap Südafrikas) zu den 10 biologisch reichsten Regionen der Erde. Weltweit einzigartig sind die Varianten der Drachenblutbäume (dracaena cinnabari) und 7 verschiedene Arten von Weihrauchbäumen.

Sicherheit und weitere Informationen

Eritrea: Seit dem unseligen gegen Äthiopien 1998 gibt es keine Verbindungen mehr zwischen den beiden Ländern. Die Regierung unter Esayas Afeworki hat das Land in die Isolation geführt, auch durch Unterstützung der Islamisten in Somalia (die dort gegen Äthiopien einen Stellvertreter-Krieg führen). Historische Orte im Süden (Grenznähe) wie Metera und das Kloster Debre Libanos sind gesperrt, es gibt keine Pressefreiheit.Es besteht keinerlei Risiko während der Reise; die seltenen BesucherInnen werden geradezu begeistert begrüßt. Asmara ist eine der sichersten Städte weltweit.
Sicherheit und Gesundheit (Homepage des Auswärtigen Amtes)
Statistische Daten und Landes-Infos
Homepage der Botschaft von Eritrea mit Infos und Visaantrag zum Download
Eritrea-Hilfswerk in Köln, mit weiteren Landes-Infos, Materialien
Hilfsverein für Waisenkinder in Wuppertal, mit weiteren Landes-Infos

Jemen: Es kam in Jemen immer wieder zu Entführungen. Alle Entführten wurden aber (wie in Jemen üblich) als "Gäste" behandelt und unversehrt freigelassen. Ein neues Kapitel begann 2009 mit der Infiltration von Al Khaida-Mitgliedern aus Afghanistan, Entführungen und Ermordung von Ausländern und dem Krieg der schwachen Zentralregierung gegen Huti-Rebellen im Norden. Wir haben deshalb die Kombination von Eritrea mit Jemen und dem Wadi Hadramaut gegen die mit der Insel Sokotra ersetzt, die sicher ist - ebenso wie Sana´a.
Sicherheit und Gesundheit (Homepage des Auswärtigen Amtes) 
Statistische Daten und Landes-Infos
Homepage der Botschaft des Jemen mit Infos und Visaantrag zum Download 

Reise-Charakteristik, Anforderungen
Es ist keine besondere Kondition erforderlich, aber Sensibilität, Teamgeist und Toleranz teilweise auch bei Unterkünften und gegenüber den Eigenheiten zweier unterschiedlicher Kulturen.

Klima
Im Hochland beider Länder (2.200 - 2.600 m) ist es auch noch im Sommer erträglich. Es wird nie heißer als 30 Grad. Sokotra ist ganzjährig warm bis heiß und ab Ende März bis September windig und später regnerisch, weshalb wir in der Zeit diese Tour nicht durchführen.
Beste Reisezeit ist zwischen Oktober und März. Die Tagestemperaturen liegen dann bei 25, die Nachttemperaturen bei 5 - 10 Grad im Hochland, am Roten Meer bei 30 - 35 Grad, nachts ca. 20 Grad.

Einreise, Gesundheit
Das Visum für Jemen kostet 40 €, das für Eritrea 50 €.  Die Devisen sind bei der Ein- und Ausreise in Eritrea zu deklarieren. Es sind keine Impfungen notwendig. Empfohlen: Tetanus-Impfung. Weitere Informationen, auch über die Ausrüstung: s. Merkblatt.

Reiseverlauf

1. Tag (Freitag): Flug nach Asmara

Die besten und günstigsten Verbindungen bieten sogenannte Gabelflüge mit EGYPT AIR - hin nach Asmara, zurück ab Sana´a, jeweils via Kairo.
Abflug mit EGYPT AIR um 15.10 Uhr nach Kairo, Ankunft um 20.15 Uhr Ortstzeit (Zeitverschiebung + eine Stunde). Weiterflug nach Asmara um 23.15 Uhr.

420_stadt.jpg2. Tag: Asmara

Ankunft um 03.05 Uhr Ortszeit (Zeitverschiebungg + 2 h zu unserer Zeit). Transfers in die angenehme Concorde-Pension - persönlich, mit einem kleinen, begrünten Innenhof und nur 10 Zimmern, zentral gelegen. Trotz Schlafmanfgels sollten Sie heute Vormittag den Großen Markt besuchen, der am heutigen Samstag besonders lebendig ist; hierher kommen heute Menschen aus allen Landesteilen. Sie finden hier auch u.a. schöne Körbe, Musikinstrumente und Ledermalerei. Sie besuchen auch den nahen Medebar Market, ein Recycling-Paradies.
Zentrale Achse von Asmara  ist die mit Palmen bestandene Harnet Avenue mit dem einstigen italienischen Gouverneurspalast und dem Opernhaus, beides aus den 20er Jahren - ebenso wie die katholische Kathedrale – das dann nach der Siesta… Abendessen im Hotel.

3. Tag: Asmara - Kohaito / Adi Keyh und Umgebung (120 km)

420_kohaito.jpg 35 km südlich von Asmara liegt die Kleinstadt Dekemhere; unter den Italienern sollte sie das Wirtschafts- und Industriezentrum werden. Viele der alten Häuser wurden bei Angriffen 1991 beschädigt oder zerstört. Der nächste Ort, Adi Keyh, ist der Ausgangspunkt für die nahe Ruinenstätte von Quouhaito (20 km südlich). Quhaito hatte Bedeutung als Station zum antiken Hafen Adulis am Roten Meer und wurde schon vor dem Axum-Reich im etwa 2. Jh. gegründet. Herausragend ist der Tempel von Mariam Wakiro mit noch 4 stehenden Säulen, ein mysteriöses Grab (das 1894 geöffnet wurde; man fand 70 Mumien), und die Reste eines prä-axumitischen Staudamms. Sie besuchen auch den „Great Canyon", einen Steilabfall mit dramatischer Aussicht. Die Höhle von Adi Alauti (insgesamt eine Stunde Fußweg in herrlicher Landschaft) beherbergt Felsmalereien.
Abendessen und Übernachtung im „besten Haus am Platze", dem Central Hotel.

4. Tag: Adi Keyh - Keren (180 km)

Rückfahrt nach Asmara und 90 km weiter nordwestlich in den angenehmen Ort Keren; nach Asmara und Massawa der drittgrößten Stadt (mit rund 80.000 Einwohnern). Wir wollen hier bis 11 Uhr eintreffen, denn heute am Montag wird hier der Wochenmarkt in einem Wadi (trockenes Flußbett) abgehalten. Der Holzmarkt ist interessant, und auch Goldschmiede werden wir besuchen. Menschen kommen von weither, vor allem mit Eseln, aber auch mit Kamelen. Beim Markt steht in der Nähe die „Madonna des Baobab": eine Kapelle in einem halb ausgehöhlten, riesigen Baobab-Stamm. 1941 suchten hier Italiener Schutz vor britischen Luftangriffen. Ein Teil des Baumes wurde zerstört, aber nicht die Kapelle. Den Rest des Nachmittags können Sie einfach mal vertrödeln und vielleicht einen „Sundowner" auf der Veranda der Estifanos-Bar nehmen. Übernachtung auch hier im besten Hotel, dem neueren Sarina - etwas steril, aber auch entsprechend sauber.

5. Tag : Keren – Massawa (180 km)

Rückfahrt nach Asmara und gleich weiter nach Massawa. Es sind knapp 90 km hinunter ans Rote Meer nach Asmara - aber die haben es in sich: der „Lonely Planet"-Reiseführer beschreibt den Weg als „dizzy downhill trip - 2.500 m Höhenunterschied mit unzähligen Kurven. Italiener schufen dieses Meisterwerk der Straßenbaukunst 1935/36 - und verlegten gleich die Eisenbahntrasse noch mit dazu. Die Dampflok wurde übrigens 2003 wieder in Betrieb genommen. - Massawa war bis zum 19. Jhdt. ein wichtiger Ausfuhrhafen für Sklaven. Die Stadt entstand auf den zwei Inseln Taulud und Batsa, untereinander und mit dem nahen Festland durch Dämme verbunden. Der Kontrast zu Asmara im kühlen Hochland könnte nicht größer sein: in (meistens) feuchtwarmer Luft passieren Sie hier alte türkische Häuser mit den typischen Arkaden. Sie sind meist zweistöckig und viele noch gut erhalten. Der morbide Charme wird durch einige neuere Häuser aufgelockert, auch im ägyptisch-arabischen Stil. Am Hafen können vor  einer Bar den Tag ausklingen lassen. Übernachtung im sehr guten Red Sea Hotel, das von Italienern gebaut wurde – mit klimatisierten Zimmer (viele mit Seeblick) und mit schönem Garten.

6. Tag: Rotes Meer, Massawa

Die Reise wäre nicht komplett ohne einen Ausflug zum dem Roten Meer mit seiner förmlich explodierenden Unterwasserwelt. Leider sind aber Boot sehr teuer (pro Tag 900 €); Sie fahren einige Stunden mit einem kleinen Motorboot zur am nächsten gelegenen Insel des Dahlik-Archipels, Green Island. Rückfahrt nach Massawa; und Nachmittags zur freien Verfügung; zweite Nacht im Red Sea Hotel. ALTERNATIVE: Gegen Mittag Rückfahrt nach Asmara (gleicher Preis).

 420_hotel.jpg  420_kinder_wasser.jpg

7. Tag: Massawa - Asmara

Sie fahren morgens wieder hinauf ins kühle Hochland nach Asmara. Besonderheit und Attraktion von Asmara ist die Fülle gut gepflegter Kolonialbauten aus der italienischen Zeit zwischen 1870 und 1941 - die meisten aus den 20er und 30er Jahren, als „Duce" Mussolini Asmara als „Piccolo Roma" ausbauen ließ, und als koloniales Schaufenster des industrialisierten Eritrea. Neo-Klassizismus, Kubismus, Art Deco, Expressionismus - viele Baustile sind hier zu sehen, ob im Cinema Roma oder dem berühmten Fiat Tagliero-Haus von 1938, das einem Flugzeug nachempfunden ist und nun als Tankstelle dient.
Sie können sich immer wieder in einem der vielen Cafés erholen und mit Eritreern ins Gespräch kommen. Wenn Sie möchten, können Sie auch im „Asmara Piscina" untertauchen.
Abendessen nach Wunsch (heute und morgen deshalb nicht enthalten) – überall gibt es Restaurants mit gutem und spottbilligen Essen; auf der Speisekarte stehen natürlich auch Pizza und Lasagne... à ca. 3 €…

8. Tag: Asmara – Sana´a / JEMEN

Sie haben heute fast den ganzen Tag für weitere Entdeckungen und Begegnungen. Bis 17 Uhr Transfer zum nahen Flughafen; Abflug mit YEMENIA UM 18.45 Uhr, Ankunft um 19.55 Uhr. Romantik-Hotel "Arabia Felix" in der Altstadt in einem historischen Haus. Alternativ können Sie auch um ruhigen und komfortablen 4* Hotel "Mercure" der frz. Hotelkette übernachten, das in der Neustadt liegt, aber nicht das Flair des "Arabia Felix" bietet. Der Aufpreis beträgt 60 € pro Doppelzimmer mit Frühstück.

420_sanaa1.jpg9. Tag: Sana´a

Der Blick auf die Altstadt mit ihren weiß verzierten, bis zu sechs Stockwerke hohen Häusern und den schlanken Minaretten ist faszinierend. Hinter dem historischen Stadttor Bab al Jemen beginnt eine andere Welt - der Souk von Sana'a. Überwiegend beherrschen Männer mit ihrem Krummdolch das Treiben. An der Großen Moschee vorbei gelangen Sie zum Gewürzmarkt, einem der größten der ganzen arabischen Welt. Nicht weit entfernt ist der Silbermarkt. Das nahe Wadi Dar ist vor allem durch die ehemalige Sommerresidenz dem Imam Yahya bekannt. Er ließ auch den Palast erbauen, in dem sich das Nationalmuseum befindet. Das "Zuckerbäcker-Bauwerk" wurde auf einen Felssporn gebaut und ist wohl das am meisten fotografierte Gebäude des Landes.
Abendessen, zweite Übernachtung im „Arabia Felix&ldquo.

10. Tag: Sana´a - SOKOTRA

Alle Inlandsflüge werden seit Ende 2008 mit der zuverlässigen, privaten (von Saudi-Arabien finanzierten) FELIX AIRWAYS durchgeführt - auch nach Sokotra in einer zuverlässigen Turboprop-Maschine (Fokker 50). Abflug ist um 07.00, die Ankunft auf dem kleinen Flughafen von Hadibu für 09.25 Uhr vorgesehen. Der kleine Hauptort Hadibu im Norden der langgestreckten Insel besteht überwiegend aus einfachen Steinhäusern. Hinter Hadibu erheben sich schroffe Berge. Sie checken ein in ein sauberes und neueres Hotel.
Nachmittags unternehmen Sie einen Ausflug in den Ort Hawlaf (5 km von Hadibu) direkt am Meer. Hier begegnen wir Fischern,  die mit  sehr  einfachen Booten  ihrem  Handwerk nachgehen. In der  Nähe, bis  zum Dorf  Dilishia, bieten sich am weißen Sandstrand gute Schwimm- und Schnorchelmöglichkeiten.

11. Tag: Hadibu - Deksem (50 km)

ST_Jemen_DeksamPlateau.jpg Wie in den nächsten Tagen werden Sie überwiegend nur sehr wenig fahren, aber dafür umso mehr viele Stunden in der abwechslungsreichen und wunderschönen Natur verbringen.
Es geht nach Westen auf das Plateau von Deksem, auf dem viele Drachenblutbäume wachsen. Aus rund 1.000 m Höhe bieten sich herrliche Blicke auf das unten liegende, blau oder grün leuchtende Meer. Sie wandern zum Lunch gemächlich zum Wadi Derhor werden und sehen hier die ersten großen Exemplare von Drachenblutbäumen (Dracaena cinnabari). Aloen und andere Sukkulenten beleben die steinige Landschaft. Sie können in einem der natürlichen "Pools" in den Felsen mit glasklarem Wasser ein Bad nehmen und am Nachmittag entweder relaxen oder die Umgebung erkunden. Zeltübernachtung.

12. Tag: Deksem - Qalansia (85 km)

535_63129.jpg Sie fahren hinunter an das Meer und sehen u.a. Weihrauchbäume (Boswelia essence) und Gurkenbäume (Dendrosicyos socotrana). Qalansia am Meer ist ein Paradies; das Wasser ist klar und türkisfarben; am Strand erheben bis zu 40 m hohe Dünen, hinter Lagunen stehen malerische Palmenwälder. Hier wird auch Meersalz mit einfachsten Methoden durch Verdunstung gewonnen. Vom Salzberg ("Jebel al Milh") bietet sich ein weiterer schöner Blick. Die Bucht von Qalansia ist geschützt und bietet deshalb hier an wahrhaften Traumstränden herrliche Bade- und Erholungsmöglichkeiten. Zeltübernachtung am Strand; abends gibt es wahrscheinlich frisch gegrillten Fisch.

13. Tag: Qalansia - Ras Sho´ab (Bootsfahrt) – Habidu (30 km) 

ST_Jemen_Drachenblutbaeume.jpg Mit einem Motorboot fahren Sie etwa zwei Stunden zum westlichsten "Kap" von Sokotra, Ras Sho´ab. Hier besuchen wir eine Kolonie von seltenen Mönchsrobben und erfreuen uns an Kormoranen, vielen Stelz- und Wasservögeln. Mit Glück sind Delphine zu sehen. Den Nachmittag verbringen Sie am Sandstrand von Ras Sho´ab und/oder fahren mit Fischern zum Fang an der Küste entlang. Dann fahren Sie wieder an den Strand von Qualansia. Nach dem Mittagessen und einer Siesta unter Palmen fahren Sie gemächlich nach Hadibu. Übernachtung wieder im Taj Socotra Hotel.

14. Tag: Hadibu – Höhlensystem Huq – Arher Beach – Hadibu (180 km) 

Fahrt  von Hadibu von 80 km bis zum Höhlensystem Huq, Wanderung zur Huq Höhle von 5 Stunden. Entdecken Sie eine der spektakulärsten und größten Tropfsteinhöhlen ganz Arabiens mit einer Gesamtlänge von 3 km. Dann  Fahren wir mit in die Region von Arher. In der schönen Bucht von mischt sich das Quellwasser der Berge mit dem salzigem Wasser des Meeres. Am Strand von Arher bilden Sanddünen einen schönen Kontrast zum blauen Meer. Zurück nach Hadibu, Hotelübernachtung.

15. Tag: Sokotra – Sana´a

Lt. Flugplan Abflug um 09.55, Ankunft um 12.20 Uhr in Sana´a. Nachmittags zur freien Verfügung (oder mit einem Guide nochmals zum Gewürzmarkt)… Tageszimmer im Alstadthotel „Arabia“ Felix“.

16. Tag : Rückflug

Gegen ein Uhr Fahrt zum Flughafen, Abflug mit MS 785 um 04.25 nach Kairo, Ankunft um 06.35 Uhr. Kairo – Frankfurt: 10.35 – 114.10 Uhr.


Leistungen: ERITREA: beschriebene Reise mit allen Fahrten und Übernachtungen mit Frühstück, Abendessen vom 2. – 6. Tag, englischsprachige Reiseleitung.
JEMEN: Flüge Sana´a – Sokotra und zurück; beschriebene Reise mit allen Fahrten und Übernachtungen sowie voller Verpflegung bis auf den 11. Tag (Sana´a, nur Frühstück); einheimische, englischsprachige Reiseleitung. Detailkarten, Sicherungsschein.

Nebenkosten: Internationale Flüge (Frankfurt – Asmara / Sana´a – Frankfurt, ca. 600 €, Asmara – Sana´a ca. 150 €); Visa für Jemen und Eritrea (40 bzw. 50 €),  Rail & Fly (80 €), Mittagessen in Eritrea, Versicherungen, Trinkgelder, persönliche Ausgaben.

 


Termine/Preise:

08.10.-23.10.2010

1890.00€

05.11.-20.11.2010

1890.00€

24.12.-08.01.2011

1950.00€

Basispreis: 1.890 € + Flüge, ab ca. 750 € EZ/Zelt-Zuschlag: + 180 €